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Wasserkraft im Visier des Bundeswirtschafts-Ministers

Verzicht wird dieser Tage besonders von den Grünen großgeschrieben. Vor allem wegen des Ukrainekrieges solle man Energie sparen. Jede Kilowattstunde zählt, so Minister Habeck. Soweit so gut, da ein Gas- und Energiemangel droht. Gleichzeitig sollen die Deutschen aber aus allen derzeit sicher verfügbaren Ressourcen aussteigen, aus der Kohle, und aus der Kernkraft sowieso, neuerdings auch aus dem Biokraftstoff. Als wenn das unter den aktuellen Umständen nicht alles schon hochproblematisch genug wäre, setzt Habeck mit seinem „Osterpaket“ noch einen drauf. Jetzt ist die Wasserkraft im Visier des Ministers. Die Bundesregierung plant aus Gründen des Umweltschutzes, Tausenden kleinen Wasserkraftanlagen die Förderung zu entziehen, obwohl diese mehr als eine Million Haushalte bundesweit mit sauberem Strom versorgen.

„Vielleicht sollte Habeck dem Volk weniger etwas von Energiesparlampen oder wasserreduzierenden Duschköpfen erzählen und lieber vernünftige Gesetze machen“, sagt der Landesvorsitzende der CDU Thüringen, Christian Hirte. „Was nützt all das aufrufen zum Sparen, wenn die verfügbare Stromproduktion zurückgefahren wird? Wenn die Energiepolitik der Ampel so weitergeht, gefährdet das die Versorgungssicherheit.“

Falls es schiefgeht, wird der Schaden für das Land ähnlich hoch sein, wie der Niedergang der ostdeutschen Großindustrie nach dem Zusammenbruch der DDR. Dann dürfte Deutschland ebenfalls Jahrzehnte brauchen, um sich zu erholen“, befürchtet Hirte.