06.02.2012 21:09

Stadtratsfraktion

CDU-Fraktion plädiert für Bauhausmuseum bei der Weimarhalle

Dienstag, den 19. Januar 2010 um 00:00 Uhr

Die CDU-Fraktion hat gestern den gegenwärtigen Stand der bisherigen öffentlichen Diskussion um den Standort für das Bauhaus-Museum umfangreich ausgewertet. Nach Abwägung aller bisher bekannten Fakten favorisiert sie als wirkungsvollsten Standort den Parkplatz bei der Weimarhalle (Minol-Parkplatz) und hofft, eine Mehrheit des Stadtrates für eine entsprechende Stellungnahme der Stadt zu gewinnen.

Auf dem Platz an der Weimarhalle gibt es Gestaltungsmöglichkeit für die Architektur. Hier ist Entwicklungsmöglichkeit für das Museum. Hier kann die Stadt das Museum als Entwicklungsimpuls für die nördliche Innenstadt nutzen.

„Es gilt, das große Vorhaben der Stiftung mit dem größtmöglichen Nutzen für die Stadt zu verbinden. Das kann am ehesten am Standort bei der Weimarhalle gelingen“, sagt der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion Stephan Illert.

Um dieses voran zu bringen, muss die Stadt durch vorbereitende Entscheidungen glaubhaft machen, dass sie dort in einem überschaubaren Zeitfenster tatsächlich mit Maßnahmen zur Stadtentwicklung beginnen will, wenn die Standortentscheidung des Stiftungsrates zugunsten dieses Standortes fallen sollte.

Im Einzelnen könnte dies u. a. sein:

1. Karl-Liebknecht-Straße als Fußgängerzone

2. Ausbau des Sophienstiftsplatzes

3. Steigerung der Attraktivität des Zugangs zur Weimarhalle und zum Weimarhallenpark

4. Attraktive Öffnung des Weimarhallenparkes in Richtung des neue Bauhausmuseums

 Das Bauhausmuseum kann Anlass sein für Stadtentwicklungsmaßnahmen, die zur Vergrößerung des Kernstadtbereiches und eine viel bessere Anbindung der nördlichen Innenstadt führen. Offensichtlich ist die dann zu erwartende sehr gute Besucheranbindung von der Kernstadt an Bauhausmuseum und endlich auch an das Neue Museum. Die größere Nähe zum Bahnhof sei nur am Rande erwähnt.

Für die CDU Fraktion ist erkennbar, dass eine Museumsnutzung am Theaterplatz nicht auf Gegenliebe der Mehrheit der Weimarer trifft. Die Diskussion des vergangenen Jahres hat es überdeutlich gezeigt.

„Wir appellieren an den Oberbürgermeister, in die Diskussion aktiv einzusteigen und die Möglichkeiten der Standortwahl zugunsten der Stadt zu nutzen. Wir hielten es nicht für verantwortbar, wenn das Museum gar nicht in Weimar gebaut würde! Es ist Eile geboten“, so Stephan Illert.

 V.i.S.d.P. Stephan Illert



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